Eine Auszeit nehmen

Vieles in unserer schnelllebigen Zeit ist heutzutage sehr hektisch. Jeder einzelne von uns – der eine mehr und der andere weniger – ist gestresst und oftmals wird es zu viel. Bereits in jungen Jahren ist “Burn-Out” Gesprächsthema .
Das gibt mir zu denken und veranlasst mich heute das Thema “Auszeit oder wie man sein Leben in einer guten Balance hält” aufzugreifen.

Oma Toppelreiter Auszeit rs (1)Tägliche Auszeit

Sicher – Arbeit ist wichtig und am schönsten ist es, wenn sie auch Freude bereitet, doch wenn man nur an das Arbeiten denkt, verläuft das Leben zu einseitig.

Um lange fit, leistungsfähig, aber auch ausgeglichen zu sein, ist es, so denke ich, notwendig, sich täglich wenigstens eine halbe Stunde für sich selbst Zeit zu nehmen. Zeit, in der man sich auf sich selbst besinnt und ausspannt (was auch immer man darunter versteht).

Der eine kann vielleicht abschalten und seinen Kopf wieder frei bekommen für neue Aufgaben, indem er sich gemütlich auf eine Liege legt, die Augen schließt und an gar nichts denkt.

Andere entspannen bei der Gartenarbeit, beim Lesen eines Buches oder Hören einer CD oder DVD. Es gibt aber auch Menschen, die die Bewegung brauchen, zB Walken oder Joggen, um sich zu entspannen. Vielen hilft Yoga oder ähnliches.

Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, was für ihn die beste Entspannungstechnik ist und diese auch gezielt in den Alltag einbauen.

Oma Toppelreiter Auszeit rs (2)Längere Auszeit

Die Balance zwischen Arbeit und Erholung (Urlaub) sollte stimmen. Es ist daher wichtig, richtig Urlaub zu machen.

Viele wollen neue Länder und Städte kennenlernen. Solche Besichtigungsreisen sind zwar sehr interessant, können aber auch anstrengend sein.
Für viele Menschen ist daher ein Badeurlaub, der Aufenthalt in einer Therme, an einem See oder am Meer entspannend, andere erholen sich beim Wandern in den Bergen.

Hier sollte sich jeder klar werden, was für ihn die beste Erholungsmöglichkeit ist.

Oma Toppelreiter Auszeit rs (3)Besondere Auszeit: Pilgern auf dem Jakobsweg

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Pilgern eine ganz besondere Art der Auszeit ist.

Man ist einige Wochen weit weg vom Alltag und konzentriert sich auf sich. Man begegnet aber auch vielen interessanten Menschen aus den verschiedensten Ländern. Das tägliche Ritual – aufstehen, frühstücken, stundenlanges Gehen, Quartier suchen, Abendessen, Wäsche waschen… – macht den Kopf frei. Man hat Zeit, über sein Leben nachzudenken und auch darüber, was man vielleicht ändern möchte, weil man nicht glücklich und zufrieden mit der momentanen Lebenssituation ist.

Ich kenne einige Menschen, die durch das Pilgern erkannt haben, was sie in ihrem Leben ändern wollen. Sie haben das nach ihrer Rückkehr auch umgesetzt und führen heute ein glücklicheres Leben als vor dem Pilgern. Auf jeden Fall ist das Pilgern ein besonderes Erlebnis und ich wünsche jedem, der dafür Interesse hat, dass er sich auch wirklich auf Pilgerschaft begibt.

Manche wagen es nicht, diesen Schritt alleine zu tun oder benötigen eine Hilfestellung bei der konkreten Planung. Mein Enkel Michael, er ist selbst ein erfahrener Pilger und betreut PilgerInnen auf ihrem Weg, steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung. Wenn auch Sie Interesse haben “Neue Wege zu gehen”, so erreichen Sie Ihn unter http://nwg.jetzt/neuigkeiten/

Unsere Empfehlung für Sie

Wenn auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, manchmal die Decke auf den Kopf fällt, so möchten wir Sie ermutigen:

  1. Sagen Sie Stopp
  2. Schaffen Sie sich Raum und nehmen Sie sich bewusst aus der Hektik heraus.
  3. Nehmen Sie sich die Zeit um einen klaren Kopf zu bekommen – Wer bin ich? Was will ich?
  4. Nehmen Sie sich wichtig!

Probieren Sie es aus und haben JETZT den Mut etwas zu verändern!
Sie können vieles erreichen – wenn Sie es wirklich wollen!


Hinterfragen auch Sie manchmal Ihre Lebensweise, Ihre Gedanken und/oder können Sie unseren Lesern und Leserinnen einen Tipp geben? Gerne möchten wir Sie einladen einen Kommentar zum aktuellen Thema im Anschluss  zu hinterlassen und haben ein paar Fragen für Sie vorbereitet:

  • Gönne ich mir genügend Auszeit um mein Leben zu entschleunigen?
  • Wie möchte ich meine Auszeit gestalten?
  • Welche Beweggründe für die Auszeit habe ich?
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Eine Antwort zu Eine Auszeit nehmen

  1. Georgina Mourelatos 13. August 2016 um 15:45 #

    Liebe Oma Toppelreiter!
    chapeau, chapeau!!!!wie schon 1x geschrieben,sie sind DAS vorbild für mich!
    wünsche kann und soll man IMMER haben. es müssen ja nicht alle in erfüllung gehen aber träumen darf man ja!
    ich bin 74j. und habe noch viel vor. nur keinen stillstand aufkommen lassen und immer interessiert sein für alle möglichen dinge.
    mein jahrzehntelanger traum: der jakobsweg, wird viell. auch noch, wenn es sein soll, auf mich warten. doch müssen es für mich nicht unbedingt fernreisen sein. am donnerstag habe ich mir einen halben urlaubstag von meinen ehrenämtern genommen u.wurde auf die sofienalpe nahe wien eingeladen. ein traum! schmetterlingswiese, gutes essen, aussichtsbank mit fernblick und wien zu füssen. einfach friedvoll und wunderschön. zum abschluss noch die astronomen kennengelernt, die zum pereiden-spektakel oben waren.herz,was begehrst du mehr?zehre dann wieder sehr lange davon. meine liebe “gönnerin” hat mir noch sooo viele kräuter erklärt. da glaubte man gar nicht, dass es in der welt böses geben kann. bin dankbar, in diesem schönen österreich leben zu dürfen!
    machen sie bitte weiter so und inspirieren sie noch möglichst viele menschen, die welt brauchts! DANKE IHNEN von ganzem HERZEN!
    schönes, friedvolles, gesundes, langes wochenende und einen schönen marienfeiertag, wo kräuter gesegnet werden.
    alles liebe
    georgina mourelatos

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