Leseprobe: Mit 90 auf dem Jakobsweg

Leserstimmen

Birgit Karettaaus Sankt Valentin

Hallo Oma Toppelreiter,

die Kernaussage des Buches ist natürlich: man ist nie zu alt für etwas - man muss nur manchmal seinen inneren Schweinehund überwinden (wenn es der Körper zulässt).

Positives Denken ist sehr wichtig! Für jeden Menschen. Dieses Buch war ein Weihnachtsgeschenk an meine Oma (sie wird im Februar 88, und ist auch noch sehr gut "beisammen").

Dieses Buch soll meine Mutter auch lesen. Sie ist zwar noch nicht so alt, aber träge und zeitweise depressiv!

Sehr gut habe ich gefunden, dass Sie auf diesem Weg wie die anderen jüngeren Pilger auch in den Pilgerunterkünften (und nicht im Hotel) geschlafen haben! Hut ab.Besonders lustig habe ich gefunden, dass Sie auf so vielen Fotos mit Pilgern aus der ganzen Welt zu sehen sind!

Sie waren auf dem Weg bekannter als mancher "bunte Hund" (Hape Kerkerling - bin dann mal weg). Ein Foto mit Ihnen war mehr wert. Sicherlich dachte jeder: So etwas möchte ich in dem Alter auch erleben!

Dieses Buch habe ich natürlich schon Bekannten und Arbeitskollegen weiterempfohlen. Es kann jeder lesen, Menschen mit Depressionen, junge Menschen, denen langweilig ist, Menschen, die einen Neuanfang starten wollen, ganz "normale" Menschen, Singles nach eine Trennungskrise....

Zu dem Thema "Single" muss ich noch etwas schreiben: Meine Schwiegertochter ging den Jakobsweg damals vor 8 Jahren alleine nach einer Beziehugskrise. Sie lernte damals auf dem Weg ihren jetzigen Mann kennen, der diesen Weg auch alleine nach einer Krise ging! Voriges Jahr wurde in Spanien geheiratet. Der Weg hat auch hier zum glücklichen Ziel geführt!

Liebe Grüße aus St.Valentin.

Bleiben Sie gesund! Danke für das positive Buch.
Birgit Karetta

​Unendlich viele Menschen schieben die Dinge, die sie "eigentlich" tun wollen in die Zukunft, auf die die Zeit der Rente/der Ruhe/ ... auf dann "Wenn ich Zeit habe". Und viele dieser Menschen sind dann 70 Jahre alt und haben Zeit. Und? dann machen sie nichts mehr drauf, haben hier und da kleine (meist zunehmende) Beschwerden und werden SCHONEND von ihrem Umfeld für alt erklärt. Typische Kommentare lauten sinngemäß "Für dein Alter bist du aber noch rüstig!!!". Fatale "Schon-Komplimente" ..., die dazu führen, dass sich diese Menschen der somit gestärkten Illusion hingeben, dass sie froh sein können, noch zu leben. Aber nur weniger dieser Menschen leben wirklich. Denn zu leben alleine heißt ja nicht, dass es ein LEBEN ist!

Oma Toppelreiters Geschichte zu lesen, lässt den Leser genau diese Erkenntnis nachempfinden: die Erkenntnis, dass man in der Schonhaltung eingeht, "dahinlebt" und sich wundert, warum das Leben trotzdem noch weitergeht, obwohl man doch das meiste (Er-)lebenswerte nach und nach aufgegeben hat.

Das Buch ist vollkommen unprätentiös und einfach pragmatisch geschrieben: der Einblick in einen 100km Fußweg als Abschnitt einer Lebensgeschichte; einer Reise, einem Weg, der deine Einstellung, deine Haltung gegenüber dir selbst, und damit dein Leben verändern kann. Und auch ich bin überzeugt: das kann jeder. >>> Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Ich empfinde eine freundschaftliche Verbundenheit und Bewunderung für die heute so ambitionierte Oma Toppelreiter, für ihre liebevolle und ausdauernde Tochter Maria und den voller Energie und Tatendrang ausgestatteten Enkel, Camino-Coach, Michael.

Christoph Stieg aus Wien
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